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  • AutorenbildToldi

Halali



Der Etosha Nationalpark geht auf deutsche Wurzeln zurück:


Am 22. März 1907 erklärte der Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, 99.526 km² des heutigen Namibia zum Naturschutzgebiet (Game Reserve 2), nachdem der ehemals reiche Wildbestand durch Wilderei und bedenkenlose Großwildjagd bis an den Rand der Ausrottung reduziert und damit die Fleischversorgung der Bevölkerung ernsthaft gefährdet worden war. Das Schutzgebiet erstreckte sich über drei Gebiete. Das erste lag ungefähr im Norden von Grootfontein, das zweite Gebiet schloss den heutigen Park mit der Etosha-Pfanne, den größten Teil des Kaokolandes, und das Damaralandes im Norden ein und erstreckte sich damit bis zur Skelettküste und zum Kunene. Das dritte Gebiet erstreckte sich über weite Teile der Namib im Süden.

Elefanten gab es bereits seit 1880 nicht mehr in dieser Gegend und die früher zehntausend Tiere zählenden Antilopenherden waren weitgehend verschwunden. Die Schutzmaßnahmen hatten Erfolg und führten zu einer allmählichen Regeneration der Wildbestände. Zugleich wuchs aber der Landbedarf der hier lebenden Volksstämme und der zugewanderten weißen Siedler.


Schon unglaublich was "wir" Kolonialsten, aber auch Wilderer im Auftrag Dritter, in kurzer Zeit erledigen, einfach den gesamten Wildbestand auszurotten. Glücklicherweise gibt es Menschen wie den seinerzeitigen Governeur Lindquist.


Die damaligen Grenzen des Parks waren 3 mal so groß wie die Schweiz. Etosha hat heute 22.000 qkm die Schweiz ca. 20.000. Wurde also von der Flächeauf 1/3 reduziert.



Am 16.3.24 verlassen wir Namutoni und machen uns auf Game Drive (Pirschfahrt)

mit Herrn Leo auf. Toldi sagt uns wo wir hin müssen.


Unsere Beute heute 16.3.24




Wildebeest ( Lieblingstier von Toldi )



Zebras ( Lieblingstier von Gabi )


Tüpfelhyäne ( keiner mag sie ) alle Tiere am Wasserloch verschwinden.


Oryx Antilope (gefällt sich selbst am besten)



Nashorn ( keine Kontaktaufnahme)


Kudu (macht große Ohren wenn die Hyäne kommt)


Den Löwen mögen alle weil er schön aussieht und keinem was tut wenn er faul & schläfrig ist. (Ist er meistens)


Das war doch schon mal was für heute, mal sehen was morgen kommt.



Als erstes gab es heute Elefanten, die vom Wasserloch am Auto vorbei liefen.



Dann sahen wir riesigste Tierherden. Hunderte Springböck, Zebras, Wildbeests.

Das unterscheidet Etosha von Krüger Nationalpark oder auch Chobe in Botswana.



Mit unserem Handy können wir das Schauspiel überhaupt nicht einfangen. Es ist wirklich sensationell.


Wir überlegen ob wir nicht einen Tag länger im Etoshapark bleiben. Wir müssen das mit Toldi noch abklären.



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