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  • AutorenbildToldi

Victoria Falls Zimbabwe

Der erste Europäer, der die Victoriafälle mit eigenen Augen sah, war der schottische Missionar und Afrikareisende David Livingstone. Nachdem er im Jahre 1851 Berichte über diesen Wasserfall gehört hatte, landete er vier Jahre später, am 16. November 1855, auf der kleinen Insel, die direkt an der Kante liegt, über die sich der Sambesi in die Tiefe stürzt und die heute den Namen Livingstone-Insel trägt. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall als „das schönste, das er in Afrika je zu Gesicht bekam“, und nannte ihn Victoria Falls; zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria.


Die einheimischen Kololo nennen den Wasserfall hingegen Mosi-oa-Tunya (zu deutsch: donnernder Rauch). Der Name verweist auf den Wasser-Sprühnebel, der von den Fällen in bis zu 300 m Höhe aufsteigt und noch in bis zu 30 km Entfernung zu sehen ist. Dieser entsteht, weil sich die Wassermassen des Sambesi auf einer Breite von 1708 m in eine quer zum Flusslauf liegende, 110 m tiefe und kaum mehr als 50 m weite Schlucht mit steilen Felswänden aus Basalt ergießen.


Wer es in Afrika touristisch haben möchte sollte hierher fahren, fliegen. Für die Vicfalls hat man sogar einen eigenen Flugplatz gebaut, der von Lufthansa angeflogen wird.

Ganz so einfach war es für unsere Reisegruppe nicht, schliesslich sind wir ja schon Wochen unterwegs hierher.


Gestern früh sind wir dann über die Grenze nach Zimbabwe. 30 US $ kostet das Visum pro Nase. Toldi versteckt sich und kommt so durch 😂. Hier ist gleich noch viel mehr Afrika als in Botswana. Das bemerkt man schon an den Strassen, 70 Kilometer sind es von der Grenze bis Victoria Falls. Allerlei Potholes werden umfahren. Gestartet wird mit einem guten Frühstück im Vicfalls Caffee.


Dann geht es zum Eingang, Eintrittspreis für Ausländer aktuell 50 US $.

Zimbabwe hat keine eigene Währung bezahlt wird mit US $, aber im Prinzip nimmt man alles.


Nach dem Eingang stösst man auf Livingstone, den Entdecker der den Fällen den Namen gab.


Danach gibt es auf einer Strecke von ca. 4,5 Kilometern 18 Aussichtspunkte.


Am Anfang bleibt man noch relativ trocken




Zum Ende des Weges hin ändert sich drastisch. Nass bis auf die Unterhose, Schuhe schmatzeln. Nur noch Handy und Kamera werden geschützt.



Die Gischt der Wassermassen kommt wie Regen von oben wieder zurück.



Es ist wirklich ein Naturwunder ersten Ranges, kein Wunder dass die ganze Welt hierherkommen und es selbst mit eigenen Augen und Sinnen erleben möchte.



Danach ist trocknen angesagt, sogar Toldi ist feucht, weil der Rucksack nass ist. Wenn er das gewusst hätte schmimpft er wäre er im Herrn Leo geblieben, aber er wollte ja unbedingt mit.


Nach ca. 2 stündiger Trockungsphase ging es zum Tagesabschluss für einen kleinen Snack und Drink ins alte ehrwürdige Victoria Falls Hotel, ein Überbleibsel und schönes Relikt aus der Kolonialzeit.



Wunderschön schon beim reingehen



Der Blick von der Terrasse in den Garten ist umwerfend.

Nachdem wir ja wieder einigermassen salonfähig sind, bekommen wir auch einen schönen Tisch.



Denke wir sind die einzigen die mit einem Fahrzeug wie Herrn Leo hier sind. Der Rest der Gäste wird den Flughafen genutzt haben und direkt hier abgeliefert worden sein.

Aber es ist schön hier und bisschen edel essen macht immer Freude.


Wir fahren zurück in die Senyati Safari Lodge in der Nähe von Kasane, wo der Sambesi vom Okavango überschüssiges Wasser erhält, sofern dieser das Land überschwemmt. sich Sambesi und Okavango. In Kasane haben wir bereits ein Flussfahrt auf dem Chobe River gebucht und freuen uns darauf.


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