NULLARBOR Teil 1
- Toldi

- 18. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Null arbor" ist Latein und bedeutet wörtlich "
kein Baum" (nulla arbor), wobeinulladie weibliche Form von "keiner" undarbor"Baum" ist, was den Namen der australischen Nullarbor-Ebene erklärt, die für ihre weite, fast baumlose Landschaft bekannt ist.

351 Kilometer dann rechts abbiegen. Ganz schön eintönig sagt Toldi und zieht sich in sein Gemach zurück 😉

Er meint so eine gerade Strecke werden die ja wohl noch selbst hinbekommen, ich muss da nicht immer aufpassen. Ich werde ein wenig von Herrn Leo träumen.
Auf der Strecke ist in der Tat nicht viel los.
Einige Tote Kängurus liegen am Wegesrand.
Es gibt aber auch eine Menge so genannter Road Trains.
Die fahren meist so zwischen 90 und 100 Stundenkilometer und da man nicht immer hinter so einem Kasten herfahren möchte und das Speedlimit 110 ist, überholt man halt.
Schon eine kleine Herausforderung, die Straße ist nicht sehr breit und so ein Road Train ab 42 Meter lang. Da braucht der Überholvorgang seine Zeit.

Der 90 Mile straight hat wirklich nicht die kleinste Kurve. Grade war es so richtig gemütlich hinterm Steuer. Meine (nicht Gabis) Lieblingsmusik läuft. Kommt die Anzeige im Fiat Dukato. Front camera temporarily blinded.
Ist aber auch zu blöd , Tempomat geht nicht mehr. Auch nach Reinigung und Überprüfung der Kabel. Fahren wir halt wie früher geht ja auch.

Um 16 Uhr überfahren wir die Grenze von West Australien zu Südaustralien. Damit wird es plötzlich 45 Minuten später, also 16.45.
Das Thermometer stieg heute auf maximal 39 Grad. Die Klimaanlage im Dukato ist an der Leistungsgrenze. Deshalb sind wir froh, dass wir am Madura Roadhouse eine powerd Campsite finden. Schnell den Landstrom angeschlossen und die stationäre Klimaanlage surrt.
Das macht die Nacht angenehmer.
Morgen früh geht’s weiter Nullarbor Teil II
Erstes Ziel Nullarbor Roadhouse.

Wir starten auf in den Teil 2, nach ca. 200 Kilometern erreichen wir die Grenze zu Süd Australien kurz SA.

Eigentlich erwarten wir die Lebensmittelkontrolle, da SA keine Lebebsmittel aus anderen Landesteilen im Land haben möchte. Wegen Lebensmittel Krankheieiten, Pilzen, etc. Aber die Kontrolle findet nicht statt. Völlig umsonst alles aufgegessen und noch 2 Tomaten an die Kängurus entsorgt.
Auf der folgenden Strecke haben wir viele, viele Lookouts über die Steilküste Australiens, die sich hier über 150 Kilometer hinzieht.
Nachdem wir die nächste Zeitzone erreicht haben sind wir schon wieder 2 Stunden weiter.
So suchen wir uns heute einen freien Übernachtungsplatz so ziemlich an der Steilküste. Fahren aber nicht ganz nach vorne 😂.

So ein Freisteher macht immer am
meisten Spaß.




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